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Gedanken zur Nachhaltigkeit nach der EM 2010

Die österreichische Nationalmannschaft hat die Heim-EM sehr erfolgreich abgeschlossen. Die Begeisterung war sehr groß – 1 Million Österreicher haben die Spiele im ORF gesehen, 270.000 waren in den Hallen. Laut EHF die bestbesuchte EM aller Zeiten.

 

Der Salzburger Handball war nur insoferne an der EM indirekt beteiligt, als ein ehemaliger Jugendspieler des Leistungszentrum des SHV und des UHC den Sprung in den erweiterten Kader geschaftt hat. Die EM kam für Fabian Posch 2 Jahre zu früh. Trotzdem ist die Einberufung ein Erfolg, wenn wir bedenken, wie klein die Handballfamilie in Salzburg geworden ist.

 

Durch Initiative des SHV mit einigen Eltern und Lehrern ist es gelungen, dass im Leistungszentrum des SHV wieder 3 Jugendmannschaften relativ erfolgreich tätig sind. Alle Mannschaften liegen in der jeweiligen Altersklasse in der OÖ-Landesliga im vorderen Drittel. Besonders hervorzuheben ist Prof.Christoph Mayer, der im PG Borromäum bereits eine Mannschaft geformt hat, die auf Anhieb in OÖ ins obere Play Off gelangt ist. In diesem Sog stossen immer mehr Kinder im Alter von 11-13 Jahren zum Training dazu. Es ist sehr erfreulich, dass Christoph Mayer auch nächstes Jahr Mitglied der Trainerriege sein wird.

 

Die Begeisterung bei der EM war sowohl bei den Kindern und Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen sehr groß. Es interessieren sich immer mehr Kinder für Handball. Eine wunderbare Sache, doch fehlt es uns an Trainern und Funktionären, die den Zustrom kanalisieren und in der Folge sinnvoll betreuen. Es gilt die Basis für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen.

 

Es wäre schön, wenn sich doch noch der eine oder andere „Althandballer“ zu den bereits tätigen dazugesellen könnte. Es muss doch im Interesse aller Handballer sein, dass der Sport weiterlebt und auch wieder einen höheren Stellenwert erreicht. Alle haben vom Einsatz der „nicht mehr Aktiven“ profitiert, sonst hätte die folgende Generation nicht spielen können. Heute schaut es leider so aus, dass die ein wenig in Vergessenheit geraten ist.

Hier sind alle Vereine aufgerufen, nach Möglichkeiten zu suchen, wie gemeinsam dem Jugendhandball geholfen werden kann.

 

Wie eingangs beschrieben, ist die Grundlage geschafft, doch gilt es nunmehr, das bereits Bestehende weiterzuentwickeln. Welche Aufgaben warten nun auf Erledigung?

 

  • Schulbetreuung, Unterstützung der Lehrer, Besuch der Sportstunden, um geeignete Kinder für das LZ zu finden

  • Organisation und Finanzierung von Turnieren

  • Schiedsrichternachwuchs

  • Gründen von Kooperationen mit Schulen – unmittelbare Zusammenarbeit mit Schule und Sport

  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Trainernachwuchs

 

Die große Bitte an jeden, der diese Zeilen gelesen hat. Bitte gehe in Dich und prüfe, ob auch Du einen Beitrag leisten willst bzw. kannst.!! Ist Dir den Handball wichtig, hast Du Interesse, dann melde Dich über unsere Homepage